Design, das Barrieren überwindet
Für viele Menschen ist der Schritt zu einem Hilfsmittel nicht von körperlichen Beschwerden geprägt, sondern von einem inneren Zwiespalt. Sie wissen, dass es den Alltag leichter machen würde. Sie spüren, dass so manches einfacher, sicherer oder angenehmer wäre. Sie ahnen, dass Unterstützung das Selbstvertrauen und die eigene Freiheit stärken kann. Trotzdem zögern sie – nicht, weil sie dem Produkt misstrauen, sondern weil sie Sorge haben, was andere denken könnten. Viele fürchten, mit einem Hilfsmittel alt, gebrechlich oder krank zu wirken. Sie glauben, Hilfe anzunehmen bedeute, an Kraft zu verlieren, obwohl es in Wirklichkeit hilft, diese zu bewahren.
Genau diese Angst steht im Zentrum des Stigmas: eine stille, unsichtbare Hürde, die Menschen davon abhält, etwas zu wählen, das ihre Lebensqualität steigern würde. Dass dieses Stigma existiert, liegt vor allem daran, dass viele Hilfsmittel bislang funktional, medizinisch und wenig einladend wirkten. Sie waren für Krankenhäuser entworfen, nicht fürs eigene Zuhause. Sie vermittelten Schwäche statt Selbstbestimmtheit, Verfall statt Würde, Anderssein statt Individualität. Die Welt ist moderner geworden – aber bei diesen Produkten scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
VITILITY findet: Es wird Zeit für einen Neuanfang. Unterstützung sollte normal sein. Sie sollte schön sein. Sie sollte etwas sein, das man gern nutzt – nicht etwas, das man versteckt. Wir wollen das Stigma brechen, indem wir Produkte entwickeln, die Sie wirklich wählen möchten, nicht bloß brauchen. Denn Ihr Wohlbefinden zählt. Ihre Selbstständigkeit zählt. Ihre Persönlichkeit zählt. Und wenn ein Produkt all das respektiert, hat das Stigma keine Chance mehr.
Woher Vorurteile kommen
Design schafft Akzeptanz
Gemeinsam geht mehr
Mehr Aufmerksamkeit für alle
Mut oder Angst – du hast die Wahl